49. Rheinmarathon – 3. Oktober 2020

Unsere Ergebnisse

Rennen 12, Mixed 4x+ offen (DA 40,75) Boot: Flingern
Startnummer 32
Startzeit: 10:22:30
4. Platz; Zeit: 02:28:50.0

 Friederike Mahler, Markus Götz, Christian Lessing, Isabelle Hermann

Stf. Melanie Thiele

Rennen 19 Männer 4x+ (MDA 43, C) Boot: Rheinallez.
Startnummer 57
Startzeit: 11:25:30
3. Platz; Zeit:02:25:54.0

Matthias Nerger, Christian Stümer, Marko Rastovac, Stefan Ebling
Stm. Peter Wirtz

Rennen 28 3x- MDA 43 (DA 52,3) Boot: Schmitz Backes
Startnummer 91
Startzeit: 12:48:00
8. Platz; Zeit: 02:54:21.0

Bernd Friebel , Anja Weck, Uwe Wlodkowski (Stuttgart-Cannstatter Ruderclub von 1910)

Rennen 28 3x- MDA 43 (DA 51,7) Boot: Lausward
Startnummer 86
Startzeit: 12:40:30
4. Platz; Zeit: 02:30:11.0

Thomas Kühl, Christian von Coelln, Alexander Roschy

Rennen 28 3x MDA 43 Boot: Geysir ist für (Neuwied+WSVD gemeldet)
Startnummer 90
Startzeit: 12:46:30
2. Platz; Zeit: 02:26:56.0

Gunter Glauch, Elbert Loois, Patrik Sassin

Boot Flingern

Meine erste Regatta — dieses Jahr oder: Trockenrudern

Auf die Minute pünktlicher Start. Himmel bedeckt, kaum Wind, 14 Grad, 2 Männer, 3 Frauen, Top Boot, gute Stimmung, positive Anspannung – optimale Ruderbedingungen.
Nach ca. 8 km, Boot läuft gut, die lange Gerade bei Leverkusen haben wir in Angriff genommen. Plötzlich das Kommando von unserer Steuerfrau Melanie: Ruder halt! Ich dachte: Das meint sie nicht ernst – jetzt schon Trinkpause? Wohl nicht. Ein Defekt? Hab nix gemerkt oder gesehen. Wellen? Da fährt man beim Marathon durch. Was dann? Ich sitz auf Platz eins, also dreh ich mich mal um. Ach du sch…reck: Eine Riesenwelle rollt auf uns zu. Also schnell in die Auslage und Welle abwarten. Dann Einschlag der Welle 1 und der Welle 2 – alles pitschnass. Aber gleich kommt das Kommando: in die Auslage – los. Ruderschlag wieder aufnehmen und auf gehts. Lenzklappe auf, Rhythmus wiederfinden und Mensch und Boot trockenrudern 🙂
Bis km 720. 3 Ruderboote ca. 100 m auseinander. Auf der linken Rheinseite ein DLRG-Boot. Dieses meint aus einem nicht ersichtlichen Grund, es müsste nun stromauf fahren. Mit Vollgas, zeigen was geht. Offensichtlich wollte es beweisen, dass auch ein kleines Boot eine Riesenwelle machen kann. Und der Bootsführerschein ist aus dem Kaugummiautomaten gezogen – keine Ahnung von „Sog und Wellenschlag vermeiden“. Wieder dasselbe Spiel: Alles nass, Lenzklappe auf, Rhythmus wiederfinden, trockenrudern.
Dafür war uns der Wettergott gnädig, von oben kam kein Wasser. Der Regen begann erst beim Abriggern. Letzteres durch zwei WSVD-Engel – Peter und Michael. Danke dafür!
Boot lief gut, Mannschaft war gut drauf, Melanie hatte uns fest im Griff und lobte uns sogar zwischendurch 🙂 Nützte nichts, 1 Minute zu langsam fürs Podium. Na, da heisst es wohl für nächstes Jahr, mehr trainieren und das auch mal zusammen…
Insgesamt aber eine gelungene Veranstaltung – alles war ganz entspannt, von der Busfahrt übers Aufriggern bis zum Anlegen. Aber die vielen Leute, die Plauderei, der Wettkampf direkt gegen mehrere Boote auf dem Wasser und das Feiern fehlen. Trotzdem danke an die Germanen, dass sie die Organisation auf sich genommen haben und alles so toll coronagerecht hinbekommen haben.
Gruß
Markus

Danke an die Germanen

Liebe Germanen,

Vielen Dank für die tolle Organisation des 49. Rheinmarathons.
Es war ein super Ablauf von der Anmeldung her, über die Sicherheitseinweisung, Start und Ziel-Ablauf,…
… Weiter so.

Eine kleine Anregung: wir wünschen uns die Ergebnisse auch zeitnah online.

Und natürlich ersehnen wir wieder coronafreie Verhältnisse mit Publikum, gemeinsamer Siegerehrung, Party. Aber das wird allen so ergehen. Bis nächstes Jahr

Der 50. Rheinmarathon kann kommen.

Wir grüßen Euch von unserem kleinen internen Marathon–Abschluss,

Eure WSVD‘ler

Boot Geysir

Hallo Bernd und Markus, vielen Dank für Eure umfangreiche Organisation. Elbert und ich sind als Renngemeinsschaft mit Patrik den Dreier gerudert. Diesmal reichte es zum zweiten Platz von den 8 Dreiern in unserem Rennen. Die Siegermannschaft war letztes Jahr hinter uns auf dem zweiten Platz. Wir haben den Jungs gesagt, dass aber nächstes Jahr wir dann wieder dran sind :-D:-D.
Ich habe nur ein einziges Foto, siehe Anlage. Ab Mitte der Strecke (Start war ca. 12:46 Uhr) setzte sehr starker Regen ein. Aber widrige Wetterverhältnisse kann man speziell beim Fusssteuern auch durchaus mal als Vorteil ansehen. Sehr unangenehm war allerdings ein Schiff, neben dem wir gefühlte 10 km parallel gefahren sind. Wir schafften es einfach nicht, durch einen starken Spurt vorbei zu ziehen. Der holländische Schiffsführer beschleunigte offensichtlich auch jedes Mal.Es war ein zähes Ringen, den Kumpel schlußendlich zu überholen und endlich vor ihm mit akzeptablem Abstand zu queren.
Viele Grüße, Gunter Glauch.

Boot Schmitz Backes

… Start pünktlich in Leverkusen gegen 12:48h.
… kurz nach der Leverkusener Brücke, ein Horn geht, nee  wir waren nicht gemeint sondern der Dreier, der uns verfolgt und kurz darauf überholt hat.
… Nieselregen setzt ein und ab Benrath ? ohne Ende bis zum Ziel,…
Endlich, die Fleher Brücke und die letzten Kilometer, ab in die Innenkurve, verdammt geht nicht!
Mehrere  Berg-und Talfahrer liefern sich ein Rennen. Also Außenkurve. Und auf ein mal eine Monsterwelle, schnell in die Auslage, gut gegangen. Den letzten Talfahrer noch vorbei gelassen ( Man schleicht der,…). Ab in die Innenkurve. Uups, warum habe ich auf ein mal ein Skull lose in der Hand ?,
Dolle ist auf gegangen, schnell wieder das Skull einsetzten währen Anja und Uwe weiter rudern.
Jetzt aber zum Ziel, geschafft.
Bernd